Japan

Bären finden nicht genug zu fressen

Bären-Alarm in Japan: Weil die Tiere finden nicht genug Nahrung finden, muss sich die Bevölkerung verstärkt vor Angriffen vorsehen. Eine 73-Jährige starb nach einer Bären-Attacke.

Nach einer tödlichen Bärenattacke hat die japanische Präfektur Niigata Alarm geschlagen. Die Bevölkerung wurde am Montag aufgefordert, besondere Vorsicht walten zu lassen. Tags zuvor war eine 73 Jahre alte Frau gestorben, nachdem sie kürzlich von einem Bären beim Arbeiten auf ihrem Bauernhof angefallen und schwer am Kopf verletzt worden war. Es war die erste tödliche Bärenattacke in der bergigen Präfektur seit neun Jahren.

Seit April dieses Jahres wurden bereits neun Menschen in Niigata von schwarzen Kragenbären angefallen. Ein Grund, warum sich die Bären vor ihrem bevorstehenden Winterschlaf öfter menschlichen Siedlungen nähern, ist laut Experten, dass sie nicht genug Bucheckern in den Bergwäldern finden. Hinzu bekommt, dass immer mehr Gegenden wegen der Überalterung der Bevölkerung verwaisen. (dpa)

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