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Marie und Paul sind beliebteste Babynamen.

Rangliste

Heißen wie Oma und Opa

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Babynamen bleiben altertümlich.

Ein Baby ist auf dem Weg – und schon beginnen die werdenden Eltern mit der Suche nach dem passenden Namen. Manche achten darauf, dass der Babyname nicht zu kompliziert ist, andere nur, dass er ihnen gefällt. Und wieder andere machen eine richtige Wissenschaft daraus. Auch die Liste der beliebtesten Babynamen, die die Gesellschaft für deutsche Sprache (GfdS) jedes Jahr veröffentlicht, dürfte werdenden Eltern als Inspiration dienen.

Die beliebtesten Babynamen 2018 waren laut Auswertung der GfdS Marie und Paul. Auf den weiteren Plätzen der Liste, die die beliebtesten Erst- und Zweitnamen für Kinder zusammenfasst, folgen Sophie und Maria sowie Alexander und Maximilian. Die Spitzengruppe der Mädchennamen bleibt im Vergleich zu 2017 unverändert, bei den Jungen tauschen Paul und Maximilian die Ränge. Im vergangenen Jahr konnten Johanna (Platz 10) und Henry (Platz 9) in die Liste der zehn Namen aufrücken, die bei Eltern von Neugeborenen am beliebtesten waren.

In einzelnen Bundesländern lassen sich die Trends der nächsten Jahre ablesen, erklärt die GfdS in einer Mitteilung. Vor allem auf den Listen der ost- und norddeutschen Bundesländer hätten sie viele Namen „aus der Großelterngeneration“ gefunden – darunter Mathilda, Frieda, Ida, Greta, Leni und Lina als Mädchennnamen, unter den Jungennamen sind Karl, Oskar, Anton, Jakob und Theo. Vor allem Charlotte und Emil seien in zahlreichen Bundesländern bereits unter den Top 10 vertreten und könnten im nächsten Jahr den Sprung in die Gesamtliste schaffen. Auch Mohammed in seinen zahlreichen Schreibvarianten sei in mehreren Bundesländern unter den zehn beliebtesten Namen.

Die GfdS kann nach eigenen Angaben anhand ihrer Listen erkennen, wie sich Vornamen in Deutschland ausbreiten. Demnach breiten sich Moden von Norden nach Süden und von Osten nach Westen aus. Als Beispiele für Namen aus dem Norden, die mittlerweile auch in südlicheren Bundesländern verbreitet sind, nennt die GfdS die Namen Finn, Henry, Ella und Ida. Im Osten beliebt und nach Westen gewandert sind beispielsweise die Namen Charlotte, Mathilda, Frieda, Karl, Emil und Oskar.

Die Gesellschaft für deutsche Sprache veröffentlicht die Liste der in Deutschland am häufigsten vergebenen Vornamen seit 1977 und stützt sich dabei auf die Daten von deutschen Standesämtern. Mehr als 700 Standesämter haben ihre Daten eingereicht, mehr als eine Million Einzelnamen wurden für die Liste ausgewertet.

Die Babynamen-Rangliste

Mädchen:
1. Marie
2. Sophie/Sofie
3. Maria
4. Sophia/Sofia
5. Emilia
6. Emma
7. Hannah/Hanna
8. Mia
9. Anna
10. Johanna

Jungen:
1. Paul
2. Alexander
3. Maximilian
4. Elias
5. Ben
6. Louis/Luis
7. Leon
8. Noah
9. Henry/Henri
10. Felix 

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