Australien

Hitzewelle bringt Rekordtemperaturen

In Australien stöhnen die Menschen über Temperaturen von mehr als 45 Grad Celsius, Adelaide kratzt an der 50-Grad-Marke. Im Südosten des Landes legt die Hitze die Stromversorgung teilweise lahm.

In Australien leiden die Menschen weiter unter einer extremen Hitzewelle. Temperaturen von mehr als 45 Grad Celsius haben im Südosten des Landes die Stromversorgung teilweise lahmgelegt. Wegen des hohen Verbrauchs hätten am Freitag zeitweise mehr als 200 000 Haushalte und Unternehmen im Bundesstaat Victoria vom Netz genommen werden müssen, berichtete die australische Nachrichtenagentur AAP. Auch seien mehrere Generatoren unter dem Eindruck der Hitze schlichtweg ausgefallen.

Der Stromausfall verursachte aufgrund ausgefallener Ampeln auch ein Verkehrschaos auf den Straßen von Melbourne. In der Metropole stieg die Temperatur auf 42,3 Grad Celsius, in Teilen Victorias wurden mehr als 45 Grad Celsius gemessen. Noch heißer war es mit 46,6 Grad Celsius in Adelaide, der Hauptstadt des Bundesstaates South Australia. Die Stadt Port Augusta rund 300 Kilometer nördlich von Adelaide litt unter 49,5 Grad Celsius – und stellte dabei den Weltrekord für die höchste jemals in einem Küstenort gemessene Temperatur auf. Die Hitzewelle soll zum Wochenende laut dem australischen Wetteramt auch Sydney erreichen.

Nicht nur die Menschen, auch die Tiere leiden unter den hohen Temperaturen: Im Zoo von Adelaide wurden Pandabären und Wallabys mit Eis abgekühlt. In Mittelaustralien mussten mehr als 50 Wildpferde notgeschlachtet werden, 90 Tiere seien verendet oder sterbend bei einem ausgetrockneten Wasserloch gefunden worden. Auf dem oben stehenden Foto aus sozialen Medien versorgt ein Mann in Adelaide einen durstigen Koala. (FR/afp/dpa)

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