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Soldaten des Sanitätsdienstes der Bundeswehr werden für einen möglichen Ebola-Einsatz ausgebildet.

Ebola Bundeswehr

Ausbildungskurse für Ebola-Helfer

Bei der Bundeswehr laufen die Vorbereitungen für den Ebola-Einsatz auf Hochtouren. Die ersten Ausbildungskurse haben begonnen.

Bei der Bundeswehr laufen die Vorbereitungen für Ausbildungskurse, die freiwillige Helfer vor ihrem Einsatz im Ebola-Gebiet Westafrikas absolvieren sollen. Voraussichtlich in Hamburg sollen am 20. Oktober die Schulungen beginnen, berichtete Pressestabsoffizier Matthias Frank am Dienstag in Hamburg. Rund 3000 Soldaten und Zivilisten haben sich freiwillig für solche Hilfseinsätze gemeldet. Die Auswahl der Kandidaten ist aber noch nicht abgeschlossen. Es ist auch noch offen, wann und wo genau die Ebola-Einsätze erfolgen werden.

Neben der medizinischen Weiterbildung gehören auch Länderkunde, rechtliche und psychologische Aspekte, ein Sicherheitstraining und der Umgang mit Schutzausrüstung zum Vorbereitungsprogramm der Kursteilnehmer, wie die Fachärztin für Tropenmedizin und Infektiologie am Bundeswehrkrankenhaus Hamburg, Dorothea Wiemer, schilderte. Am Dienstag trainierten 14 Teilnehmer des laufenden Kurses "Barrier Nursing" das Anlegen von und die Arbeit in Schutzanzügen. Dieses Angebot, wie Pflege und Versorgung von Patienten mit ansteckenden Erkrankungen unter Schutzmaßnahmen erfolgen, gehört zum generellen Ausbildungsspektrum des Fachbereichs Tropenmedizin des Krankenhauses. (dpa)

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