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Coca-Cola findet die Fake-Werbung gut.
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Coca-Cola findet die Fake-Werbung gut.

#AfDentskalender

Anti-AfD-Plakat ist ein Fake, aber Coca-Cola findet es gut

  • Jonas Nonnenmann
    VonJonas Nonnenmann
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AfD-Gegner sorgen mit einer angeblichen Werbung von Coca-Cola für Wirbel. Der Konzern reagiert gelassen.

In der Nähe der AfD-Zentrale in Berlin ziert, wie die „Taz“ berichtet, ein riesiges Plakat den Lützowplatz, das daherkommt wie eine Coca-Cola-Werbung: „Für eine besinnliche Zeit: Sag‘ Nein zur AfD“. 

Inzwischen ist klar: Das weihnachtliche Plakat ist nicht echt, jedenfalls nicht in dem Sinn, dass es von Coca-Cola stammt. Man könnte aber sagen, dass Coca-Cola die Idee gekapert hat. „Nicht jedes Fake muss falsch sein“, schreibt Patrick Kammerer, Director Communications, in einem Tweet. Wenig später teilt auch der offizielle Account Von Coca-Cola Deutschland dieses Statement. 

Die Reaktionen auf die Positionierung sind extrem geteilt. Zwischen Boykottaufrufen gegen die „Gutmenschen“ und Hakenkreuz-Montagen gibt es auf Twitter viele positive Reaktionen auf die Weihnachtsbotschaft. „Meine Lieblingsbrause zeigt Haltung - stark“, schreibt eine Nutzerin und steht damit stellvertretend für viele. 

Hinter dem Fake stecken die Macher des „AfDentskalender“, die im Stil eines Adventskalenders im Dezember mehrere Aktionen starten und dazu aufrufen, es ihnen gleich zu tun. „Mach ein Statement in deinem Umkreis, der nicht aus Freunden besteht: Kleb bspw. einen Sticker an deinen Briefkasten, der klar zeigt, wie du zur AFD stehst, oder trag ein Shirt auf Arbeit, das deine Haltung deutlich macht“, schreiben die Macher auf der Website. 

Der Dezember verspricht, spannend zu werden.   

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