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Das 7. Türchen. 

DER FR-ADVENTSKALENDER

Alf: Das Fellknäuel vom Planeten Melmac

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Alf-Hörspiele auf einem Kulturgut namens Audiokassette.

Mit „Hallo, da bin ich“ hat alles begonnen, als ein katzenfressendes, niedliches, kleinwüchsiges Fellmonster mit seinem Raumschiff in die Garage der unschuldigen Familie Tanner krachte. Ich kann mich beim besten Willen nicht erinnern, wann ich Alf zum ersten Mal sah. Doch die Serie sollte (nicht nur) meine Kindheit prägen.

„Alf“ -Hörspielkassetten und CDs erschienen bei Karussell und sind nur noch gebraucht auf diversen Online-Plattformen erhältlich.

„Hey Kate. Sag‘ mir mal, wo deine Auflaufformen stehen.“ – „Warum?“ – „Weil der Kater nicht in den Toaster passt!“ Zahlreiche der legendären Dialoge konnte ich mitsprechen. Und als ich vor wenigen Jahren eine Komplett-DVD-Sammlung der Serie erstanden hatte, musste ich feststellen: die ersten Folgen habe ich nach wie vor auswendig drauf. Die wirklich wichtigen Dinge merkt man sich offenbar ein Leben lang.

Schuld daran ist weniger das Fernsehen, das in meiner Kindheit ohnehin keine nennenswert große Rolle spielte, sondern ein Kulturgut namens Audiokassette. Die „Alf“-Hörspiele hörte ich rauf und runter. Ergänzt wurde meine kleine Sammlung von diversen Tonbandaufnahmen, die ich als kleiner Knirps mit einem vor den TV-Lautsprecher gehaltenen Mikrofon auf dem alten Tonbandgerät meines Vaters mitgeschnitten hatte. Lupenreine Raubkopien, ein Begriff, mit dem ich damals jedoch noch nichts anfangen konnte.

Heute ist über Alf eigentlich fast alles gesagt und geschrieben. Den meisten Menschen meiner Generation zaubert der Alien ein Lächeln ins Gesicht, wenn er wieder irgendwo auf der Mattscheibe oder sonst wo auftaucht. Vielleicht, weil die Serie für viele ein Heile-Welt-Gefühl transportiert. Und mit einer seltenen Regelmäßigkeit bahnen sich aus den unergründlichen Tiefen des Unterbewusstseins zur Situation passende Alf-Zitate ihren Weg ans Tageslicht. Ein Beispiel? „Ich hab den Grill angesteckt Leute, am geilsten brennen die Räder!“

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