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Afrikanische Flüchtlinge nehmen viele Strapazen auf sich, weil sie von einem besseren Leben in Europa träumen.
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Afrikanische Flüchtlinge nehmen viele Strapazen auf sich, weil sie von einem besseren Leben in Europa träumen.

Flüchtlinge

Afrikanerin bringt Kind in Boot zur Welt

Auf einem aufblasbaren Flüchtlingsboot hat eine junge Afrikanerin vor der spanischen Küste ein Mädchen geboren. Auf dem Boot befanden sich insgesamt sechs schwangere Frauen.

Eine junge Nigerianerin hat in einem aufblasbaren Flüchtlingsboot auf dem Weg in Richtung Spanien ein Kind zur Welt gebracht. In dem Boot waren 37 afrikanische Flüchtlinge, darunter sechs schwangere Frauen, wie die spanische Polizei und Rettungskräfte am Montagabend mitteilten. Die Seenotrettung hatte das Boot am Vortag nahe der Insel Alborán vor der Küste von Motril in Südspanien entdeckt, kurz nachdem die 28-jährige Frau das Mädchen geboren hatte. Das Boot kam aus Marokko und hatte überwiegend Flüchtlinge aus Nigeria, Ghana und Kamerun an Bord.

Die Flüchtlinge wurden zum Hafen von Motril gebracht, wo die Frau und das Neugeborene mit dem Namen Happiness in ein Krankenhaus eingeliefert wurden, wie eine Mitarbeiterin des Roten Kreuzes sagte. „Die Mutter war müde und ein bisschen zittrig“, sagte sie der Onlineausgabe der Tageszeitung „El Pais“. Ein Polizist sagte dem Fernsehsender TVE, er habe das Mädchen auf dem Weg zum Hafen gehalten, weil die Mutter dazu zu schwach gewesen sei. „Am Anfang war sie sehr ruhig, sie bewegte sich nicht und war sehr kalt, aber als ihr wärmer wurde hat sie angefangen, sich zu bewegen und zu weinen.“

Die übrigen Flüchtlinge wurden der Tageszeitung „El Mundo“ zufolge in ein temporäres Auffanglager gebracht. Immer wieder wagen Afrikaner in meist viel zu kleinen und nicht hochseetauglichen Booten die Überfahrt nach Europa. Spanien zählt dabei seit Jahren zu den Hauptzielen illegaler Einwanderer. (afp)

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