Bitte deaktivieren Sie Ihren Ad-Blocker

Für die Finanzierung unseres journalistischen Angebots sind wir auf die Anzeigen unserer Werbepartner angewiesen.

Klicken Sie oben rechts in Ihren Browser auf den Button Ihres Ad-Blockers und deaktivieren Sie die Werbeblockierung für FR.de. Danach lesen Sie FR.de gratis mit Werbung.

Lesen Sie wie gewohnt mit aktiviertem Ad-Blocker auf FR.de
  • Zum Start nur 0,99€ monatlich
  • Zugang zu allen Berichten und Artikeln
  • Ihr Beitrag für unabhängigen Journalismus
  • Jederzeit kündbar

Sie haben das Produkt bereits gekauft und sehen dieses Banner trotzdem? Bitte aktualisieren Sie die Seite oder loggen sich aus und wieder ein.

Zwei Babys liegen nebeneinander. (Symbolbild)
+
Die AfD sieht große Probleme in fehlenden finanziellen Mitteln bei der Familienplanung.

Familienplanung

10.000 Euro Prämie: AfD will Frauen zum Kinderkriegen animieren

  • Zülal Acar
    vonZülal Acar
    schließen

Die AfD möchte junge Frauen dazu ermutigen, eine Familie zu gründen. Sie sollen dabei finanziell unterstützt werden.

Berlin - Die AfD (*FR berichtete) will die Deutschen zur Familiengründung animieren. Dazu wirbt sie mit einem „Baby-Willkommensdarlehen“ und einem reduzierten Mehrwertsteuersatz für Windeln. Wie die Deutsche Presse Agentur (dpa) berichtet, sei es der AfD ein Anliegen, zu erforschen, „wie man junge Frauen dazu bringen kann, mehr Kinder zu bekommen“, sagte der Bundestagsabgeordnete Martin Reichardt.

AfD: Familienplanung scheitert oft an fehlenden finanziellen Mitteln

Für Reichardt ist das Fehlen finanzieller Möglichkeiten das größte Problem und nicht die Vereinbarkeit von Familie und Beruf. Der AfD-Abgeordnete betonte, staatliche Förderung müsse es nicht nur für Familien geben, die ihre Kleinkinder außerhalb des Hauses betreuen ließen, sondern auch für Familien, die sich dafür entschieden, ihre Kinder selbst zu betreuen.

Über den Antrag der AfD soll voraussichtlich am morgigen Donnerstag im Plenum beraten werden. Er sieht für Eltern bei der Geburt des ersten Kindes ein zinsloses Darlehen in Höhe von 10.000 Euro vor. Das Darlehen soll frühestens nach fünf Jahren rückzahlungspflichtig werden.

AfD: Mehrwertsteuersatz für Windeln soll sinken

Der Rückzahlungsbetrag sollte sich also nach der Geburt eines zweiten Kindes halbieren. Falls ein drittes Kind geboren wird, entfällt Verpflichtung zur Rückzahlung ganz. Der Mehrwertsteuersatz für Baby-Windeln sollte nach den Vorstellungen der AfD von derzeit 19 Prozent auf 7 Prozent gesenkt werden.

Alle frischgebackenen Eltern haben in Deutschland Anspruch auf Kindergeld - unabhängig vom Einkommen. Für die ersten beiden Kinder bekommen sie pro Monat 204 Euro. Für das dritte Kind wird ihnen monatlich ein Beitrag von 210 Euro ausgezahlt. Das Kindergeld kann bei der örtlichen Familienkasse beantragt werden.

Werdende Mütter, die berufstätig sind, können vom Mutterschutz inklusive Kündigungsschutz Gebrauch machen. Mutterschaftsgeld wird üblicherweise sechs Wochen vor und acht Wochen nach der Entbindung gezahlt. *FR.de ist Teil des bundesweiten Ippen-Digital-Redaktionsnetzwerks.

Das könnte Sie auch interessieren

Mehr zum Thema

Kommentare