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Mehr als 500 Menschen sind nach Regenfällen in Ägypten von Skorpionen gestochen worden. (Symbolbild)
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Mehr als 500 Menschen sind nach Regenfällen in Ägypten von Skorpionen gestochen worden. (Symbolbild)

Assuan im Süden des Landes

Ägypten: „Absolut außergewöhnlich“ - Skorpione stechen hunderte Menschen

  • Tim Vincent Dicke
    VonTim Vincent Dicke
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Heftige Regenfälle in Ägypten treiben Skorpione aus ihren Verstecken. Das Unwetter sei „absolut außergewöhnlich“, sagt ein Experte.

Assaun/Kairo – Nach schweren Regenfällen sind in Ägypten mehr als 500 Menschen von Skorpionen gestochen worden. In der südlichen Stadt Assuan (Einwohnerzahl rund 280.000) habe starker Regen viele Skorpione und auch Schlangen aus ihren Verstecken getrieben, berichtete die staatliche Nachrichtenseite Al-Ahram.

Skorpione hätten 500 Menschen gestochen, die Gegenmittel erhielten, sagte Ägyptens Bildungs- und Forschungsminister Chalid Abdel Gaffar laut einer Mitteilung vom Samstag (13.11.2021). Krankenhäuser und medizinische Einrichtungen in der Wüste seien ausreichend mit Gegenmitteln versorgt.

Skorpionstiche nach Unwetter in Ägypten: Todesfälle werden dementiert

Der Nachrichtensender Sky News und weitere Medien hatten über drei Todesfälle im Zusammenhang mit den Stichen der Skorpione in Ägypten berichtet. Chalid Abdel Gaffar dementierte diese Meldungen allerdings.

Assuan liegt am Nil in Oberägypten und ist für seine beiden Staudämme sowie archäologische Stätten bekannt. Die Stadt ist auch bei Tourist:innen sehr beliebt. Gewöhnlich regnet es dort so gut wie nie. Doch der Klimawandel macht sich auch in der Wüstenstadt in Ägypten bemerkbar. Bei dem Regen seit Freitag (12.11.2021) seien auch Lichtmasten und Bäume umgestürzt. Zeitweise waren außerdem der Schiffsverkehr auf dem Nil und auf dem Nassersee unterbrochen.

500 Menschen von Skorpionen in Ägypten gestochen: Unwetter „absolut außergewöhnlich“

Videos, die über die sozialen Netzwerke verbreitet werden, sollen die Wucht des Unwetters zeigen: Blitze schlagen in der Stadt ein, große Hagelkörner fallen vom Himmel, Menschen sind in Aufruhr und bringen sich in Sicherheit. Ob alle Aufnahmen, die zum Teil auf dem Kurznachrichtendienst Twitter veröffentlicht wurden, tatsächlich aus Assaun kommen, lässt sich nicht endgültig verifizieren.

Der Moderator und Wetterexperte Björn Alexander sagte bei RTL: „Zuletzt vermeldeten die Wetterstationen im Süden Europas und im Norden Afrikas zum Teil 20 bis 40, stellenweise sogar über 100 Liter Regen pro Quadratmeter. Und auch Teile Ägyptens wurden von schweren Unwettern mit Starkregen getroffen.“ Für Assuan und das Gebiet um die Stadt seien solche Unwetterereignisse „absolut außergewöhnlich“.

Im September war die türkische Metropole Istanbul von einem heftigen Unwetter getroffen worden. Zahlreiche Blitze schlugen in der Millionenstadt mitten in der Nacht ein. (tvd/dpa)

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