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Die Popsängerin Madonna bei der GLAAD-Veranstaltung in New York.

„Advocate for Change Award“

Madonna für schwul-lesbisches Engagement ausgezeichnet

Die Popsängerin erhält in New York den „Advocate for Change Award“. 

Die Popsängerin Madonna (60) ist für ihren Einsatz für die Gleichstellung Homosexueller mit einem Preis geehrt worden. In der Nacht zum Sonntag nahm die Sängerin in New York bei der Vergabe der Medienpreise der Schwulen- und Lesbenorganisation GLAAD (Gay and Lesbian Alliance Against Defamation) die Auszeichnung entgegen. Der „Advocate for Change Award“ geht an Menschen, die durch ihr Lebenswerk die LGBTQ-Gemeinschaft unterstützen. LGBTQ ist die englische Abkürzung für lesbisch, schwul, bisexuell, Transgender und queer.

Sie habe sich als Heranwachsende immer als Außenseiterin gefühlt, die nicht in die Gesellschaft hineinpasste, sagte Madonna in ihrer Dankesrede. Sie würdigte ihren Tanzlehrer aus Schulzeiten, einen schwuler Mann, der ihr als erste Person vermittelt habe, dass er an sie glaube, als Tänzerin, Künstlerin und als Mensch.

Madonna hat sich nach Angaben der Preisverleiher weltweit in der Bekämpfung von Aids und für die Akzeptanz von LGBT-Menschen eingesetzt.

In der Neujahrsnacht 2019 war die Sängerin überraschend in der legendären New Yorker Schwulenbar Stonewall Inn aufgetreten, um ihre Hymne „Like a Prayer“ und den Elvis-Klassiker „Can't Help Falling In Love“ zu singen. Die Bar in der Christopher Street war im Juni 1969 Ausgangspunkt für den ersten großen Widerstand gegen die staatliche Diskriminierung von Homosexuellen und markiert den Beginn der Schwulen- und Lesbenbewegung. (dpa) 

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