Überschwemmungen

16 Tote nach Sturzfluten

Bisher war in Pakistan insbesondere die Millionenmetropole Karatschi von den Naturgewalten betroffen. Nun gibt es auch im Nordwesten Tote und Verletzte, ebenso im Nachbarland Afghanistan.

Im Nordwesten Pakistans sind nach Sturzfluten mindestens 16 Menschen ums Leben gekommen. Rund 30 weitere seien bei den plötzlichen Überschwemmungen verletzt worden, sagte ein Sprecher der Rettungsdienste in der Provinz Khyber Pakhtunkhwa am Mittwoch. Besonders betroffen waren demnach das Swat-Tal und die Stadt Nowshera.

Bisher war in Pakistan insbesondere die Millionenmetropole Karatschi betroffen. Dutzende Menschen waren in den vergangenen Wochen durch die Überschwemmungen gestorben, sie ertranken in den reißenden Fluten oder wurden durch Stromschläge aus zerstörten Stromleitungen getötet.

Im Nachbarland Afghanistan kamen bei plötzlichen Überschwemmungen in der vergangenen Woche fast 200 Menschen ums Leben, Tausende Häuser wurden zerstört.

Der meteorologische Dienst in Pakistan sagte vor Beginn dieser Monsunzeit für die Städte bereits 20 Prozent mehr Regen und Überschwemmungen als im vergangenen Jahr voraus. Klimaexperten beobachten in dem Land seit Jahren eine Zunahme der Wetterextreme durch die globale Erwärmung wie Sturzfluten, Bodenerosion und Dürren. (dpa)

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