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Versuchter Amoklauf: Der Tatort im Gymnasium in Ballenstedt, Sachsen-Anahlt.

Versuchter Amoklauf

13-Jährige zündet Brandsatz in Schule

Mit Messern, einer Axt und Brandsätzen bewaffnet hat ein Mädchen ihr Gymnasium in Sachsen-Anhalt angegriffen. Alle 430 Schüler des Gymnasiums konnten in Sicherheit gebracht werden, eine Lehrerin wurde verletzt.

Bewaffnet mit mehreren Messern, einer Axt und Benzin hat eine 13-Jährige ihr Gymnasium in Sachsen-Anhalt angegriffen. Die Schülerin legte am Mittwoch zuerst zwei Brände im Flur und Treppenhaus der Schule in Ballenstedt, nachdem sie mit Benzin gefüllte Plastikflaschen ausgeleert und angezündet hatte. Nach Angaben der Polizei in Magdeburg konnten Mitarbeiter der Schule das Feuer jedoch umgehend nach dem Ausbruch löschen.

430 Schüler in Sicherheit gebracht

Die 430 Schüler des Gymnasiums wurden sofort in Sicherheit gebracht. Den Angaben zufolge besteht der Verdacht auf eine psychische Erkrankung des Mädchens.
Die eintreffenden Polizisten stellten bei dem Mädchen mehrere Küchenmesser sowie eine 30 Zentimeter lange Axt sicher. „Wir gehen davon aus, dass ein Amoklauf geplant war“, sagte Innenminister Holger Stahlknecht (CDU) in Magdeburg. Die Lehrer des Gymnasiums hätten sehr besonnen gehandelt. Es sei lediglich eine Lehrerin mit einer Rauchgasvergiftung in ein Krankenhaus gebracht worden. Ein Motiv für die Tat des Mädchens könnten häusliche Probleme sein. Die 13-Jährige wurde in ein Krankenhaus zur psychiatrischen Untersuchung gebracht. (dpa)

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