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Ground Zero nach dem Anschlag am 11. September 2001 in New York.
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Ground Zero nach dem Anschlag am 11. September 2001 in New York.

World Trade Center

11. September: 40 Prozent der Opfer immer noch nicht identifiziert

  • Katja Thorwarth
    VonKatja Thorwarth
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Zwanzig Jahre ist es her, dass der islamistische Terror das World Trade Center zum Einsturz brachte. Noch immer sind nicht alle Opfer identifiziert.

New York - Kurz vor dem 20. Jahrestag der Terroranschläge vom 11. September 2001 in den USA haben die Behörden zwei weitere Todesopfer in New York identifiziert. Das Büro der leitenden Gerichtsmedizinerin der Stadt teilte am Dienstag (07.09.2021) mit, es habe die Opfer Nummer 1646 und 1647 des Angriffs auf das World Trade Center identifiziert. Es handelt sich um die ersten Identifizierungen von Opfern des Einsturzes der Zwillingstürme seit Oktober 2019.

Bei den Flugzeug-Anschlägen in New York starben insgesamt 2753 Menschen. Davon konnten bislang 1106 Personen noch nicht identifiziert werden - rund 40 Prozent.

Der 20. Jahrestag von 9/11: Mehr als 1100 Opfer noch nicht identiiziert

„Vor zwanzig Jahren haben wir den Familien der Opfer des World Trade Centers versprochen, alles zu tun, was nötig ist, solange es nötig ist, um ihre Angehörigen zu identifizieren“, erklärte die leitende Gerichtsmedizinerin Barbara Sampson. „Wir versprechen, alle uns zur Verfügung stehenden Mittel zu nutzen, um sicherzustellen, dass all diejenigen, die verloren gegangen sind, wieder mit ihren Familien zusammengeführt werden können.“

Nine Eleven

Die Original-Berichterstattung der FR zum Anschlag in New York vor 20 Jahren zum Nachlesen auf unserer Themenseite: www.fr.de/911

Das 1646. Opfer wurde als Dorothy Morgan aus Hempstead, Long Island, identifiziert. Ihre Identität wurde durch DNS-Tests von im Jahr 2001 geborgenen Überresten bestätigt. Die andere Identifizierung betrifft einen Mann, dessen Name auf Wunsch seiner Familie nicht genannt wurde.

Der 20. Jahrestag von 9/11: Neuen Identifizierungen 20 Jahre nach dem Ereignis

Bei der Arbeit der New Yorker Gerichtsmediziner handelt es sich laut eigenen Angaben „die größte und komplexeste forensische Untersuchung in der Geschichte“ der USA. Demnach wurden die neuen Identifizierungen 20 Jahre nach dem Ereignis durch Fortschritte in der DNS-Technologie möglich. Dabei werden DNS-Fragmente von Opfern mit Proben von Angehörigen verglichen. Den Gerichtsmedizinern zufolge sind dank der neuen Technik weitere Identifizierungen wahrscheinlich. (ktho/afp)

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