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Corona-Krise

Zumachen ist keine Lösung

  • Peter Hanack
    vonPeter Hanack
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Es ist hilflos, wenn der Politik in der Corona-Krise seit mehr als einem Jahr zu Schulen vor allem eins einfällt: schließen, wenn’s kritisch wird

Es gibt in Deutschland Schülerinnen und Schüler, die haben seit Mitte Dezember keine Schule mehr von innen gesehen. Der harte Lockdown ist für diese Gruppe von Jugendlichen – betroffen sind vor allem die älteren Jahrgänge – seit Mitte Dezember bittere Realität.

Auf Bundesebene und zwischen den Ländern wird nun gezankt, ob man den Menschen eine Ausgangssperre in der Nacht zumuten könne. Es sei dahingestellt, ob diese Maßnahme geeignet ist, Infektionen zu vermeiden oder bloß ein Symbol hilflosen politischen Agierens.

Zeichen purer Hilflosigkeit jedenfalls ist das Vorhaben, die Schulen ab einer Inzidenz von 165 flächendeckend zu schließen. Gestritten wird darüber nicht. Warum nicht? So fällt der Politik seit mehr als einem Jahr – seit Beginn der Corona-Pandemie – zu Schulen vor allem eins ein: zumachen, wenn’s kritisch wird.

Als ob das eine Lösung sei. Bildung hat in Deutschland erste Priorität, ist landauf, landab zu hören. Bloß: Das stimmt nicht. Warum sonst sind die Schulen noch immer nicht mit WLAN und Lüftern ausgestattet? Warum nicht alle Lehrkräfte geimpft? Wo ist das massive Gegensteuern, um zu verhindern, das Hunderttausende Kinder und Jugendliche abgehängt werden? Bildung ist uns viel wert – aber zu teuer.

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