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Ökostrombilanz

Ziele höher stecken

  • Frank-Thomas Wenzel
    VonFrank-Thomas Wenzel
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Die Ökostrombilanz zeigt im ersten Halbjahr ein ordentliches Plus. Ds liegt auch am guten Wetter. Es ist Zeit, dass die Bundesregierung die Ziele für den Ausbau der Erneuerbaren nach oben setzt.

Die Sonnen- und Windernte war in der ersten Hälfte des Jahres reichhaltig. Nach den Zahlen des Netzbetreibers 50Hertz haben Solaranlagen und moderne Windmühlen im Norden und Osten der Republik gut ein Fünftel mehr Strom erzeugt als in der gleichen Zeit des Vorjahres. Das lässt sich mit leichten Abstrichen auf das ganze Land übertragen. Vor allem weil die Sonne seit Mitte April überall in Deutschland fast jeden Tag geschienen hat.

Das Plus beim Ökostrom wirkt auf den ersten Blick so, als gehe es mit der Energiewende gut voran. Zu einer günstigen Witterung kommt: Laut 50Hertz wurden die Kapazitäten bei den Erneuerbaren spürbar ausgebaut, bei der Solarenergie zwischen Juni 2017 und Juni 2018 um fast 14 Prozent und bei der Windkraft um sieben Prozent. Das sind zwar ganz ordentliche Zuwachsraten. Doch ein größerer Teil davon geht noch auf das alte Regelwerk des Erneuerbaren-Energien-Gesetzes zurück, das keine Obergrenzen bei der Neuinstallation von Anlagen kannte. Inzwischen wird der Zubau mittels Ausschreibungsverfahren rationiert, bei dem festgelegte Kontingente vergeben werden.

Es hat sich gezeigt, dass erheblich mehr möglich wäre. Denn die Technologien für die Erzeugung und Speicherung von Öko-Strom entwickeln sich rasant. Es ist längst Zeit, dass die Bundesregierung die Ziele für den Ausbau der Erneuerbaren nach oben setzt. Nicht nur wegen Klima und Umwelt, sondern auch weil Sonne und Wind elektrische Energie immer billiger machen.

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