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Raketentests in Nordkorea

Es könnte zu spät sein für Verhandlungen

  • Andreas Schwarzkopf
    VonAndreas Schwarzkopf
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Pjöngjangs erneute Raketentests deuten darauf hin, dass die Gespräche mit US-Präsident Trump wohl nicht mehr fortgeführt werden. Der Kommentar.

Nordkorea greift wieder zu bekannten Mitteln. Es testet Raketen, verunsichert die Nachbarn und gibt Anlass für Spekulationen über das aktuelle Motiv. Will Machthaber Kim Jong Un nach einer Testpause wieder Stärke nach innen demonstrieren? Schließlich soll er den Abschuss des Projektils verfolgt haben.

Oder versucht er auf diesem Wege, die festgefahrenen Verhandlungen mit US-Präsident Donald Trump anzuschieben? Seit dem gescheiterten Gipfeltreffen beider Länder im Februar 2019 in Vietnam kamen die Gespräche nicht mehr voran. Sicher ist, dass sich das Zeitfenster für einen möglichen Fortschritt bei diesen Verhandlungen schließt.

Wahrscheinlich ist es aber schon zu spät. Trump braucht für seinen Wahlkampf um die Präsidentschaft Erfolge. Er wird deshalb kaum noch Treffen anstreben, die einen unsicheren Ausgang haben können. Das trifft auf Gespräche mit Kim Jong Un zu. Ohnehin drängt sich der Verdacht auf, Trump sei es bei den Atomgesprächen mit Nordkorea eher um schöne Bilder als Fortschritte in der Sache gegangen.

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