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Schwieriger Gast: Der türkische Präsident Erdogan 2014 mit Gastgeberin Angela Merkel in Berlin.
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Schwieriger Gast: Der türkische Präsident Erdogan 2014 mit Gastgeberin Angela Merkel in Berlin.

Deutschland-Besuch

Zeit für klare Worte an die Adresse Erdogans

  • Melanie Reinsch
    VonMelanie Reinsch
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Wenn der türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan Berlin besucht, muss Kanzlerin Angela Merkel einen Mittelweg zwischen Ehrerbietung und Verweigerung finden. Ein Kommentar.

Die Bilder sind unvergessen: Tausende Anhänger umjubelten 2014 Recep Tayyip Erdogan bei seinem Wahlkampf-Auftritt in Köln. Nun will der türkische Präsident nach Berlin kommen und offenbar erneut zu seinen Fans sprechen. Wie geht man mit so einem Besuch um? Rollt man dem Autokraten, der Menschenrechte mit Füßen tritt, den roten Teppich aus? Verweigert man das Gespräch? Beides wäre falsch.

Angela Merkel muss, so schwierig es auch sein mag, den Besuch konstruktiv nutzen und schwierige Themen ansprechen. Deutlich. Auf einen offiziellen Staatsempfang mit Staatsbankett und Co. sollte sie allerdings verzichten. Eine Bühne für Propagandazwecke wie damals in Köln sollte Erdogan zudem verwehrt bleiben.

Merkel muss Erdogan in aller Deutlichkeit spüren lassen, dass sie eine Spaltung unter den Menschen mit Migrationshintergrund in Deutschland durch ihn nicht länger in Kauf nehmen wird. Auch die Zukunft der in der Türkei inhaftierten deutschen Staatsbürger muss auf die Tagesordnung. Und zwar besser gestern als morgen.

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