Bitte deaktivieren Sie Ihren Ad-Blocker

Für die Finanzierung unseres journalistischen Angebots sind wir auf die Anzeigen unserer Werbepartner angewiesen.

Klicken Sie oben rechts in Ihren Browser auf den Button Ihres Ad-Blockers und deaktivieren Sie die Werbeblockierung für FR.de. Danach lesen Sie FR.de gratis mit Werbung.

Lesen Sie wie gewohnt mit aktiviertem Ad-Blocker auf FR.de
  • Zum Start nur 0,99€ monatlich
  • Zugang zu allen Berichten und Artikeln
  • Ihr Beitrag für unabhängigen Journalismus
  • Jederzeit kündbar

Sie haben das Produkt bereits gekauft und sehen dieses Banner trotzdem? Bitte aktualisieren Sie die Seite oder loggen sich aus und wieder ein.

Euro-Bonds oder Corona-Bonds wird es also wahrscheinlich vorerst nicht geben in der Eurozone.
+
Euro-Bonds oder Corona-Bonds wird es also wahrscheinlich vorerst nicht geben in der Eurozone.

Kommentar

Zeit für Corona-Bonds

  • Damir Fras
    VonDamir Fras
    schließen

Das umstrittene Finanzinstrument könnte angeschlagenen EU-Staaten helfen und wäre in der Krise ein Zeichen europäischer Solidarität. Ein Kommentar.

Die 27 Staats- und Regierungschefs der EU haben am Donnerstag während einer Videokonferenz über die wirtschaftlichen Folgen des Virusausbruchs gesprochen. Doch ein vielversprechendes Finanzinstrument stand nach Angaben von Diplomaten dabei nicht zur Debatte. Euro-Bonds oder Corona-Bonds wird es also wahrscheinlich vorerst nicht geben in der Eurozone. Weil auch Deutschland dagegen ist. Das könnte ein fataler Fehler sein.

Dabei wären zumindest zeitweise aufgelegte Corona-Bonds wie kein anderes Instrument der Finanzpolitik ein Zeichen europäischer Solidarität. Ja, vergleichsweise hoch verschuldete Länder wie Italien würden an den Finanzmärkten von der Bonität Deutschlands profitieren, weil sie sich deutlich günstiger Geld leihen können als mit der Ausgabe eigener Staatsanleihen.

Na und? Zu Zeiten der Eurokrise mag es vielleicht noch angegangen sein, dass sich EU-Staaten geweigert haben, für die Schulden anderer EU-Staaten geradezustehen. Die Corona-Krise erfordert von uns ein Umdenken. Was einmal ein Tabu war, darf jetzt keines mehr sein.

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare