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Vitali Klitschko ist gemeinsam mit seinen Oppositionskollegen Oleg Tyagnibok und Arseny Yatsenyuk gefragt.
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Vitali Klitschko ist gemeinsam mit seinen Oppositionskollegen Oleg Tyagnibok und Arseny Yatsenyuk gefragt.

Ukraine

Ein Zeichen für die Ukraine

  • Christian Esch
    VonChristian Esch
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Nach einer Woche der Gewalt in der Ukraine ist Präsident Viktor Janukowitsch endlich aufgewacht. Doch seine Zugeständnisse sind so noch nicht ausreichend. Dennoch ist nun die Opposition um Vitali Klitschko in der Ukraine am Zug: Sie muss Zugeständnisse machen. Ein Kommentar.

Nach einer Woche der Gewalt in der Ukraine ist Präsident Viktor Janukowitsch endlich aufgewacht. Doch seine Zugeständnisse sind so noch nicht ausreichend. Dennoch ist nun die Opposition um Vitali Klitschko in der Ukraine am Zug: Sie muss Zugeständnisse machen. Ein Kommentar.

Viktor Janukowitsch ist endlich aufgewacht. Drei Monate schon dauern die Proteste in Kiew, und dennoch hat der ukrainische Präsident in dieser Zeit kein einziges substanzielles Zugeständnis gemacht. Er hat im Gegenteil auf eine Strategie der Härte gesetzt.

Jetzt erst, nach einer Woche der Gewalt auf den Straßen und einer Welle von Protesten im Westen und im Zentrum des Landes, ist dem Präsidenten seine Lage klar geworden. Er hat der Opposition ein Angebot unterbreitet: Freilassung festgenommener Demonstranten, eine Verfassungsreform und die Überlassung des Premierminister-Postens.

Ein rascher Kompromiss ist nötig

Dass die drei Oppositionsführer das Angebot so nicht annehmen, ist verständlich. Wer Regierungsverantwortung übernimmt, ohne auch echte Befugnisse zu bekommen, der kann nur verlieren. Er würde außerdem die eigenen Anhänger gegen sich aufbringen.

Trotzdem muss die Opposition nun Zugeständnisse machen. Anstatt alle Forderungen im Paket zu verhandeln, sollte sie schnell lösbare Fragen ausgliedern. Denn nur ein rascher Kompromiss kann die Ukraine vor einer neuen Welle der Gewalt retten und ihre Spaltung verhindern.

Die Bürger des Landes brauchen ein sichtbares Zeichen, dass trotz aller Barrikaden Politik noch möglich ist. Dieses Zeichen muss am Dienstag gesetzt werden, wenn das Parlament zusammentritt.

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