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Jede Ära endet, auch die des scheinbar ewigen Putins.
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Jede Ära endet, auch die des scheinbar ewigen Putins.

Russland

Wladimir Putin, der Ewige?

  • Andreas Schwarzkopf
    VonAndreas Schwarzkopf
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Die Präsidentschaft von Wladimir Putin geht in die vierte Runde. Das macht keine Hoffnung auf einen Kurswechsel in Russland. Dennoch tut der Westen gut daran, auf Dialog zu setzen. Unser Kommentar.

Die russischen Beziehungen mit dem Westen könnten einen Neustart vertragen. Oder zumindest einige Veränderungen, damit etwa der Krieg in Syrien oder der Konflikt in der Ost-Ukraine mit neuen Impulsen befriedet werden kann. Doch dazu wird es nicht kommen – jedenfalls nicht aus Moskauer Sicht. Das hat Wladimir Putin bei seinem Start in seine vierte Amtszeit unter anderem damit verdeutlicht, dass er Dmitri Medwedew als Premierminister bestätigte.

Das seit Jahren eingespielte Duo und seine Mitstreiter werden weiter keine dringend notwendigen innenpolitischen Reformen auf den Weg bringen. Und sie werden außenpolitisch an ihrem Kurs festhalten.

Trotz dieser falschen Politik tun westliche Politikerinnen und Politiker aber gut daran zu versuchen, mit Putin ins Gespräch zu kommen. Zum einen, weil sie mit ihrer teils ignoranten Osteuropa-Politik zu dem angespannten Verhältnis zu Moskau mit beigetragen haben. 

Viel wichtiger ist allerdings, dass beide Seiten aufeinander angewiesen sind und beide Seiten mehr davon haben, wenn sie miteinander Probleme angehen, statt gegeneinander zu arbeiten. Und hierzulande sollte nicht vergessen werden: Jede Ära endet, auch die des scheinbar ewigen Putins.

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