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Der Unterricht muss optimiert werden.
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Der Unterricht muss optimiert werden.

Schulpolitik

Weiterbildung hilft

  • Tobias Peter
    VonTobias Peter
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Die Unterrichtsqualität an unseren Schulden muss verbessert werden. Das kostet zwar Geld, ist aber unbedingt vonnöten. Ein Kommentar.

Es muss etwas mit dem Unterricht zu tun haben, sagt Petra Stanat, Leiterin der Studie des Instituts zur Qualitätsentwicklung im Bildungswesen, auf die Frage, warum die Schüler in einigen Bundesländern sich in Deutsch und Englisch verbessert haben, in anderen aber nicht. So banal dieser Satz, bringt er doch für die Handelnden in den Ländern eine wichtige Erkenntnis.

Wer die Debatte in vielen Bundesländern verfolgt, weiß: Dort geht es in schöner Regelmäßigkeit immer wieder um eins: um Strukturfragen. Ist das dreigliedrige Schulsystem die Wurzel allen Übels? Oder aber führen gerade Formen des längeren gemeinsamen Lernens zum Qualitätsverfall? Nach wie vielen Jahren sollten Schüler ihr Abitur machen? Solcher Streit prägt die Schulpolitik.

Schulstrukturen sind alles andere als unbedeutend. Dennoch lässt die Bildungsvergleichsstudie folgende Schlüsse zu: Wer an Strukturen etwas ändert, sollte dies behutsam und gut geplant tun – nicht zuletzt, damit die Lehrer vom Organisationschaos verschont werden und sich in erster Linie auf ihren Unterricht konzentrieren können.

Vor allem gilt auch: In die Unterrichtsqualität muss, völlig unabhängig von der Schulform, investiert werden. Mit einer ständigen Fortentwicklung der Lehrerausbildung, aber auch mit Zeit für Fortbildungen. Das kostet. Das muss uns die Zukunft unserer Kinder wert sein.

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