Bitte deaktivieren Sie Ihren Ad-Blocker

Für die Finanzierung unseres journalistischen Angebots sind wir auf die Anzeigen unserer Werbepartner angewiesen.

Klicken Sie oben rechts in Ihren Browser auf den Button Ihres Ad-Blockers und deaktivieren Sie die Werbeblockierung für FR.de. Danach lesen Sie FR.de gratis mit Werbung.

Lesen Sie wie gewohnt mit aktiviertem Ad-Blocker auf FR.de
  • Zum Start nur 0,99€ monatlich
  • Zugang zu allen Berichten und Artikeln
  • Ihr Beitrag für unabhängigen Journalismus
  • Jederzeit kündbar

Sie haben das Produkt bereits gekauft und sehen dieses Banner trotzdem? Bitte aktualisieren Sie die Seite oder loggen sich aus und wieder ein.

Donald Trump taugt nichts.
+
Donald Trump taugt nichts.

Kommentar

Von wegen Friedensfürst

  • Karl Doemens
    VonKarl Doemens
    schließen

Donald Trump wird von fatalen Fehleinschätzungen geleitet. So glaubt er offenbar, im Iran sein nordkoreanisches Zuckerbrot-und-Peitsche-Spiel wiederholen zu können. Ein Kommentar.

Kann man Donald Trump auch einmal loben? Immerhin hat der US-Präsident einen Militärschlag gegen den Iran abgebrochen, den die Falken in seinem Umfeld betrieben hatten. Wahrscheinlich wurde damit ein furchtbarer Flächenbrand im Nahen Osten verhindert – fürs Erste.

Als Friedensfürst taugt Trump trotzdem nicht. Schließlich war er es, der mit der grundlosen Aufkündigung des Atomabkommens dem Mullah-Regime einen Vorwand geliefert hat, seine terroristischen Aktivitäten noch auszubauen. Der Präsident hat keine Strategie. Er glaubt ganz einfach, mit maximalem Druck einen „Deal“ erreichen zu können.

Doch nicht nur wächst gleichzeitig jeden Tag in der Region die Gefahr eines Krieges aus Versehen. Auch lässt sich Trump von fatalen Fehleinschätzungen leiten. So glaubt er offenbar, im Iran sein nordkoreanisches Zuckerbrot-und-Peitsche-Spiel wiederholen zu können. Doch schon dort hat der Narzisst außer Schmeicheleien nichts erreicht. Im vielfach komplexeren Iran stärkt er nur die Hardliner. Wenn er Teheran nun eine Wirtschaftsblüte als Gegenleistung für den Verzicht auf den Atombombenbau in Aussicht stellt, beschreibt er genau den Atom-Deal von 2015, den er selber zerstört hat. Und niemand weiß, welche Position er als nächstes einnehmen wird.

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare