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Ein Frau steht an einem vom Rhein überschwemmten Weg.
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Ein Frau steht an einem vom Rhein überschwemmten Weg.

Kommentar

Katastrophenschutz: Was besser werden muss

  • Markus Decker
    VonMarkus Decker
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Beim Katastrophenschutz hierzulande müssen die Schwachstellen beseitigt werden, die die Unwetter der vergangenen Tage offengelegt haben. Der Kommentar.

Die Unwetter-Katastrophe hat Schwachstellen im Schutz davor offenbart. Und diese Schwachstellen müssen schnell beseitigt werden. Aber dafür brauchen wir keine Zentralisierung des Katastrophenschutzes auf Bundesebene. Dass das Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK) mit Sitz in Bonn entscheidet, was etwa in der Sächsischen Schweiz passiert, ist ein abenteuerlicher Gedanke. Allerdings gehört das Amt für Koordinationszwecke selbstredend gestärkt, finanziell und personell. 350 hauptamtliche Beschäftigte sind nicht genug.

Nötig ist ferner eine bessere Information der Bevölkerung. Warn-Apps, die nur ein Teil der Menschen nutzt, reichen nicht. Sirenen, deren Zahl seit Ende des Kalten Krieges um über 70 Prozent reduziert wurden, müssen wieder installiert werden. Das jetzt vielfach geforderte Warnsystem Cell Broadcast, mit dessen Hilfe Anwohner und Anwohnerinnen in einem gefährdeten Areal eine SMS bekommen, ist eine sinnvolle Ergänzung. Und zu einem guten Warnsystem gehört die Bereitschaft der Bevölkerung, sich daran zu orientieren – und Fehlalarme zu akzeptieren.

Das sollte aus der Zäsur gelernt werden. Denn solche Naturkatastrophen finden nicht mehr nur in Entwicklungsländern oder in den USA statt.

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