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Zwei Autos parken auf dem Radweg
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Der Platz in den Städten ist nicht unendlich.

Kommentar

Mobilitätswende: Es reicht nicht, vor der Klimakrise zu warnen

  • Friederike Meier
    VonFriederike Meier
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Umweltschutz zieht als Argument zu wenig, um Menschen vom Auto aufs Rad zu locken. Die Städte müssen so umgebaut werden, dass sich das Auto weniger lohnt. Der Kommentar.

Sechs Jahre nach Auffliegen der Abgasmanipulationen bei VW sitzen Angestellte des Konzerns endlich auf der Anklagebank. Man könnte meinen, dass durch den Dieselskandal und die Klimakrise das Auto weniger beliebt geworden wäre. Doch leider ist das Gegenteil der Fall: Laut dem Kraftfahrtbundesamt ist die Zahl der zugelassenen Autos zwischen 2011 und 2021 um 14 Prozent gestiegen. Die Zahl der Fahrzeuge pro Haushalt hat ebenso zugenommen. Und der Umstieg aufs Fahrrad in der Corona-Pandemie fällt deutlich schwächer aus, als erhofft.

Klimakrise: Die Städte müssen aktiver umgestaltet werden

Das zeigt: Um Menschen davon zu überzeugen, vom Auto auf den Bus oder das Fahrrad umzusteigen, reicht es nicht, vor der Klimakrise zu warnen.

Das Fahrrad und der öffentliche Nahverkehr müssen die praktischsten Verkehrsmittel in den Städten werden. Auch in der Fahrradvorzeigestadt Kopenhagen nutzen die meisten Menschen aus diesem Grund das Fahrrad. Umfragen zeigen dort: Nur ein Prozent der Befragten nutzt das Rad aus Umweltschutzgründen. Und weil die Straßen nicht unendlich breit sind, muss der für den Ausbau von Radwegen und Busspuren nötige Platz den Autos weggenommen werden. Die Städte müssen aktiver umgestaltet werden. Anders geht es nicht.

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