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Die Welt steht Kopf bei VW.
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Die Welt steht Kopf bei VW.

VW-Krise

Die Wahrheit, auch wenn es weh tut

  • VonStefan Sauer
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In der VW-Krise hilft kein lavieren, es muss alles ans Licht. Nur so kann verhindert werden, dass eine Vertrauenskrise die deutsche Wirtschaft insgesamt schwächt.

Das große Aufräumen hat begonnen. Einen Tag nach dem Rücktritt des Vorstandsvorsitzenden Martin Winterkorn schasst VW drei weitere Topmanager, denen offenbar Verantwortung für die vorsätzliche Manipulation der Abgaswerte von Millionen Fahrzeugen zugemessen wird. Betroffen sind die Entwicklungschefs von Audi und Porsche, Ulrich Hackenberg und Wolfgang Hatz, die wie VW-US-Chef Michael Horn den Konzern verlassen. Damit tut VW, was VW tun muss, um den immensen Schaden für das Unternehmen wenigstens nicht noch größer zu machen.

Sind auch andere Autobauer betroffen?

Zugleich wird immer deutlicher, dass nicht allein VW betroffen ist. Der Verdacht, auch andere deutsche Autobauer könnten die Schadstoffwerte ihrer Erzeugnisse mit digitalen Tricks manipuliert haben, liegt nahe.  Nahe genug jedenfalls, um den Börsenkurs von BMW am Donnerstag auf Talfahrt zu schicken. Hier deutet sich eine Vertrauenskrise an, die nicht nur das Vermögen der Aktionäre in Mitleidenschaft zieht, sondern branchenübergreifend die exportorientierte deutsche Wirtschaft insgesamt schwächen könnte. Wenn aus „made in Germany“  ein  „fake in Germany“, aus deutscher Wertarbeit also deutscher Schwindel wird,  dann würde sich der oft zitierte  Satz von der „überragenden Bedeutung der Autobranche für die deutsche Wirtschaft“ auf tragische Weise bewahrheiten. Was also tun? Alles muss ans Licht. Lavieren hilft nicht. Diese Einsicht muss sich durchsetzen, nicht nur in Wolfsburg.

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