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Joe Biden und Kamala Harris sind in den Medien nicht präsent genug.
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Joe Biden und Kamala Harris sind in den Medien nicht präsent genug.

Kommentar

Wahl nicht verschlafen

  • Karl Doemens
    vonKarl Doemens
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Die US-Demokraten sollten mit ihrer Leisetreter-Strategie im Kampf um die Präsidentschaft ihre Führung in Umfragen vor Donald Trump nicht verspielen.

US-Präsident Donald Trump scheint den US-Demokraten Joe Biden und Kamala Harris einen Schritt voraus. Er war nach den Unruhen zuerst in Kenosha oder jetzt wegen der Waldbrände in Kalifornien. Biden und Harris liegen in den Umfragen zur Präsidentschaftswahl weiter vorne. Doch was Fernsehbilder und mediale Präsenz angeht, dominiert der Amtsinhaber das Feld auf eine beunruhigende Weise, während die Herausforderer mit halber Kraft zu fahren scheinen.

Die Zurückhaltung der Demokraten hat gute Gründe: Anders als Trump, der mit seinen Kundgebungen geltende Gesetze bricht und die Gesundheit der Teilnehmerinnen und Teilnehmer gefährdet, will das Herausforderer-Team in der Corona-Pandemie durch verantwortliches Handeln Führungsstärke beweisen. Auch möchte Biden nicht durch mögliche eigene Fehltritte von den Ungeheuerlichkeiten des Amtsinhabers ablenken.

Diese Leisetreter-Strategie birgt erhebliche Risiken: So sehr Trump im linksliberalen Lager abstößt, so sehr mobilisiert er seine Basis. Die Hardcore-Trumpisten sind eine Minderheit, aber sie werden ihre Stimmen abgeben. Ganz ohne Enthusiasmus droht auf der anderen Seite die Gefahr, dass ein gefährlich großer Teil der schweigenden Mehrheit den 3. November verschläft.

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