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Vorbeugen für die Freiheit

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Von: Felix Huesmann

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Sieben-Punkte-Plan: Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach.
Sieben-Punkte-Plan: Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach. © Michael Kappeler/dpa

Die Bundesländer fordern zu Recht ein schärferes Infektionsschutzgesetz, um im Herbst handeln zu können, falls es wieder eine Corona-Welle geben sollte. Der Kommentar.

Gesundheitsminister Karl Lauterbach will mit sieben Punkten das Land sicher durch den kommenden Corona-Herbst steuern. Die Vorschläge aus dem Strategiepapier des Ministeriums allein werden jedoch nicht ausreichen, sollten die Infektionszahlen im Herbst wieder in die Höhe schnellen. Dann brauchen wir erneut eine Maskenpflicht in Innenräumen und weiteren Schutz.

Mehrere Bundesländer fordern bereits jetzt eine Verschärfung des Infektionsschutzgesetzes, um im Herbst handeln zu können. Die Forderungen sind berechtigt. Davon müssen die Länder die FDP überzeugen, die im Bund gegen jede Verschärfung der Corona-Maßnahmen wettert und mauert.

Sie ist es, die ihren Begriff von Freiheit über alles stellt. Die staatliche Verpflichtung, eine FFP2-Maske zu tragen, beschränkt die persönliche Freiheit. Doch sie wirkt und ist ein mildes Mittel verglichen mit anderen Schutzmaßnahmen. Ein Mittel zudem, das hilft, die Normalität zu erhalten, in der wir uns nach den Anfängen der Pandemie wieder eingerichtet haben. Ein anderes Wort für diese Normalität ist Freiheit.

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