Bitte deaktivieren Sie Ihren Ad-Blocker

Für die Finanzierung unseres journalistischen Angebots sind wir auf die Anzeigen unserer Werbepartner angewiesen.

Klicken Sie oben rechts in Ihren Browser auf den Button Ihres Ad-Blockers und deaktivieren Sie die Werbeblockierung für FR.de. Danach lesen Sie FR.de gratis mit Werbung.

Lesen Sie wie gewohnt mit aktiviertem Ad-Blocker auf FR.de
  • Zum Start nur 0,99€ monatlich
  • Zugang zu allen Berichten und Artikeln
  • Ihr Beitrag für unabhängigen Journalismus
  • Jederzeit kündbar

Sie haben das Produkt bereits gekauft und sehen dieses Banner trotzdem? Bitte aktualisieren Sie die Seite oder loggen sich aus und wieder ein.

Trump und Kim treffen sich nicht: Eine verpasste Chance.
+
Trump und Kim treffen sich nicht: Eine verpasste Chance.

USA und Nordkorea

Verpasste Chance

  • Andreas Schwarzkopf
    VonAndreas Schwarzkopf
    schließen

Mit der Absage des Treffens zwischen Trump und Kim ist die Hoffnung auf mehr Sicherheit in Südostasien erloschen. Ein Kommentar.

Es ist bedauerlich, dass US-Präsident Donald Trump und der nordkoreanische Staatschef Kim Jong Un sich doch nicht wie geplant im Juni treffen. Die Gespräche hätten ein Anfang sein können. Zunächst hätten die Feinde Vertrauen aufbauen müssen. Danach hätten Washington und Pjöngjang darüber streiten können, wann das Regime unter welchen Bedingungen abrüstet und was es dafür bekommt.

Es ist müßig, darüber zu streiten, wer Schuld ist am Scheitern. Beide Seiten werden mehr oder weniger überzeugend darlegen, warum die jeweils andere Seite Schuld daran ist. Und beide Seiten haben aus ihrer Sicht sogar jeweils gute Argumente.

Doch entscheidender ist, dass der politische Wille gefehlt hat, über den jeweils eigenen Schatten zu springen. Wenn Trump etwa feststellt, dass Nordkorea „enormen Ärger und offene Feindschaft“ erkennen lassen habe, dann möchte man ihn fragen, was er erwartet hat?

Dennoch muss man es ausnahmsweise mit Trump halten. Irgendwann wird es womöglich doch zu einem Treffen der verfeindeten Staaten kommen. Dann ohne den Milliardär, der mit seiner Politik der maximalen Härte im Fall Nordkoreas gescheitert ist. Darüber kann auch nicht hinwegtäuschen, dass er das Treffen abgesagt hat. 

Das könnte Sie auch interessieren

Mehr zum Thema

Kommentare