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Kommentar

Verlieren lernen

  • VonKristina Dunz
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16 Jahre – über eine ganze Generation der JU – gewann die Union mit Angela Merkel die Bundestagswahlen. Jetzt muss man verlieren lernen und sagen, wen man will. Ein Kommentar.

Die Party-Stimmung auf den Bundeskongressen der Jungen Union in den vergangenen Jahren ist beim „Deutschlandtag“ in Münster einer ungewohnten Ernsthaftigkeit gewichen. Die jungen Frauen und Männer kennen diese Situation gar nicht, sie wissen nicht, wie sich das anfühlt: verlieren. Denn 16 Jahre – über eine ganze Generation der JU – gewann die Union mit Angela Merkel die Bundestagswahlen. Jetzt, in den absehbar schwierigen Zeiten der Opposition, wird sich zeigen, was die Nachwuchsorganisation drauf hat, die Partei aus der Krise mit herauszuholen.

Die Junge Union hat 100 000 Mitglieder, mehr als die FDP. Wäre sie für junge Leute attraktiv gewesen, hätte sie vielleicht für die Prozentpunkte sorgen können, die der Union zum Wahlsieg fehlten. Bei ihrer Mitgliederbefragung vor einem Jahr zu den Kandidaten für den Parteivorsitz hatte Friedrich Merz gegen Armin Laschet und Norbert Röttgen gewonnen. Aber inzwischen schaut die JU auf die Jüngeren wie Jens Spahn und Carsten Linnemann. Und sie will mitreden. Dann muss sie jetzt auch sagen, wen sie will.

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