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Die OECD-Studie weist auf einige Defizite in Deutschland hin.
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Die OECD-Studie weist auf einige Defizite in Deutschland hin.

Konjunktur

Vergessene Verlierer

  • Stephan Hebel
    VonStephan Hebel
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Die Ergebnisse einer OECD-Studie zu den Arbeitsmärkten der Industrienationen weist auf einige Defizite in Deutschland hin.

Angela Merkel pflegt zu sagen: Deutschland geht es gut. Fragt sich nur, wen oder was sie mit „Deutschland“ meint.

Man kann aus dem, was der Industriestaaten-Club OECD jetzt über den deutschen Arbeitsmarkt berichtet, eine Art Quersumme ziehen. Dann kommt heraus: Die Arbeitslosigkeit ist niedrig, die Löhne steigen wenigstens moderat, die Aussichten scheinen nicht schlecht. Also: Deutschland geht es gut.

Man muss aber kein Nörgler sein (der OECD-Generalsekretär ist sicher keiner), um festzustellen: Nicht so gut geht es vielen Frauen – jedenfalls nicht so gut wie den Männern, was die Bezahlung betrifft. Nicht so gut geht es den Niedriglöhnern, deren Anteil gestiegen ist – jedenfalls nicht so gut wie den oberen 60 Prozent, die im Gegensatz zu den unteren 40 an den Lohnsteigerungen teilnehmen durften. Nicht so gut auch denjenigen, die aus der kleiner werdenden Gruppe der Normalverdiener abgestiegen sind.

Deutschland geht es gut? Wer so redet, hat die Verlierer seiner eigenen Politik schon vergessen.

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