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In der Kritik: Google.
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In der Kritik: Google.

Kommentar Google Datenschutz

Verfolgt von Google

  • Daniel Baumann
    VonDaniel Baumann
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Im Zweifel ist den Unternehmen der Gewinn wichtiger als die Privatsphäre und der Respekt vor den Menschen. Umso wichtiger ist ein starker Verbraucher- und Datenschutz im Netz.

Google ist ein stiller Begleiter unseres Alltags, wo wir auch hinsurfen, meist ist er schon da. Er will wissen, was wir lesen, wo wir einkaufen, welche Freunde wir haben. Damit verdient Google sein Geld. Eigentlich keine neue Erkenntnis. Doch wie wichtig diese Daten für das Unternehmen sind, wird nun wieder einmal besonders eindrücklich illustriert.

Der Safari-Browser von Apple bietet die Möglichkeit, dass Nutzer sich ein Stück weit dem Zugriff von Google und anderen stillen Begleitern entziehen können. Bevor diese eine kleine Datei auf dem Rechner ablegen können, mit der sich das Nutzerverhalten teilweise nachvollziehen lässt, brauchen sie die Zustimmung des Verbrauchers. Google hat offenbar einen Weg gefunden, diese Zustimmung zu umgehen. Dafür muss der Konzern in den Vereinigten Staaten nun ein Millionen-Bußgeld bezahlen.

Unauflösbarer Konflikt

Wenn kommerzielle Internetangebote vermeintlich gratis zu haben sind, dann deshalb, weil der Kunde verkauft wird. In solchen Geschäftsmodellen stehen unvermeidlicherweise die Privatsphäre des Nutzers und die Gewinninteressen des Anbieters in einem unauflösbaren Konflikt. Es kann zwar nicht im Interesse der Unternehmen sein, dass sie ihre Nutzer nachhaltig verunsichern. Aber im Zweifel ist den Unternehmen der Gewinn wichtiger als die Privatsphäre und der Respekt vor den Menschen. Umso wichtiger ist ein starker Verbraucher- und Datenschutz im Netz. Denn es ist – das zeigt das Beispiel auch – zu viel verlangt, wenn sich jeder Nutzer selber wehren soll.

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