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Ungerechter Vorwurf

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Zu: "Ein absolutes Muss, Buchkritik à la Deutschlandfunk" vom 30. Dezember

"Ein absolutes Muss" überschreibt die FR einen Beitrag, der vorgibt, sich mit der Buchkritik im Deutschlandfunk zu befassen. Der Autor, Herr Oppong, wirft dem Deutschlandfunk vor, er lasse von Kollegen verfasste Bücher üblicherweise von Kollegen rezensieren. Das ist blanker Unfug. In keinem der von Oppong benannten sieben Fällen handelte es sich um Bücher, die von Redakteurinnen oder Redakteuren des Deutschlandfunk geschrieben wurden. Verfasser waren jedes Mal freie Mitarbeiter, die gelegentlich auch für den Deutschlandfunk arbeiten. Der Deutschlandfunk, der ein Autorenprogramm ist, führt in seiner Honorarkartei hunderte solcher Mitarbeiter, von denen einige gute Buchautoren sind. Für Oppong, der mit seinem Beitrag den Eindruck erwecken will, beim Deutschlandfunk herrsche eine Art Kollegenwirtschaft, hätte es "ein absolutes Muss" sein sollen, auf diesen Sachverhalt hinzuweisen. Dr. Günter Müchler

Programmdirektor Deutschlandfunk

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