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Spuren der Verwüstung in Palu, Zentral-Sulawesi.

Indonesien

Unfassbare Katastrophe

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Das Erdbeben und der anschließende Tsunami sind verantwortlich für eine gewaltige Tragödie. In der Stunde der Not wächst die Menschlichkeit. Unser Kommentar.

Das Erdbeben mit einem todbringenden Tsunami in Indonesien ist eine Tragödie unfassbaren Ausmaßes. Und das nicht nur, weil die Zahl der Toten und damit die Zahl der Trauernden nahezu stündlich steigt. Auch nicht nur, weil das Ausmaß der Schäden und der damit verbundenen Verluste an liebgewonnenen Dingen erst in einigen Tagen feststehen wird. Diese Katastrophe ist vor allem so gewaltig, weil alles so schnell ging.

Eben war die Welt für die Menschen in der betroffenen Region noch in Ordnung. Einige haben gearbeitet, andere haben das Wochenende geplant und sich auf vieles gefreut oder vielleicht über anderes geärgert. Dann bebte die Erde, dann zerstörte der Tsunami alles, was im Weg stand. Nun ist für die Überlebenden nichts mehr, wie es vorher war.

Dieses unglaubliche Leid werden die Segnungen der modernen Welt ein wenig lindern. Unzählige Helferinnen und Helfer werden vor Ort Bedürftigen beistehen, wo sie können, Internationale Hilfsorganisationen werden Experten und Güter schicken, weltweit werden Menschen spenden.

Etwas Tröstliches hat all das schon. In der Stunde der Not wächst die Menschlichkeit. Wäre schön, wenn das noch öfter der Fall wäre - nicht nur bei einer unfassbaren Katstrophe wie dieser.

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