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Beatrix von Storch, stellvertretende Bundesvorsitzende der AfD.

AfD im Bundestag

Über den AfD-Unsinn aufklären

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Wieder einmal haben die Krawatten-Rassisten die demokratischen Parteien provoziert. Thema: Deutsch ins Grundgesetz. Wie sollten Demokraten reagieren? Mit Schweigen?

Schon stehen sie wieder in der Zeitung, die Polit-Provokateure von der AfD. Diesmal mit dem Hirngespinst, Deutsch als Landessprache im Grundgesetz festzuschreiben. Wieder eine Bundestagsdebatte, wieder ein paar schöne Reden, die das Treiben der Rechten auseinandernehmen. Wieder all die Berichte, die den Schwachsinn von rechts bei aller Kritik wohl oder übel mit verbreiten.

Wäre Schweigen das bessere Mittel gegen die Propaganda der Krawatten-Rassisten? Nein, das wäre es nicht. Sowohl die demokratischen Parteien im Bundestag als auch die Medien sollten nicht müde werden, die Gesellschaft über den gefährlichen Unsinn aufzuklären.

Selbst wenn viele AfD-Sympathisanten mit guten Argumenten nicht zu erreichen sind: Die Mehrheit darf, wenn sie demokratischen Widerstand noch nicht aufgegeben hat, nicht schweigen, während sich die Rechten in ihren eigenen Resonanzräumen gegenseitig bestätigen. Das wäre die Kapitulation des Arguments.

Allerdings: Die Widerlegung sollte schon glaubwürdig sein. Die CDU hat 2016 auf ihrem Parteitag die Aufnahme der deutschen Sprache ins Grundgesetz gefordert - so wie jetzt die AfD. Überzeugender Kampf gegen rechts geht anders. 

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