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Twitter-Übernahme: Und jetzt bitte ein Konzept

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Von: Johanna Apel

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Streiten auf Twitter.
Was der Chef von Tesla und SpaceX mit seinem neuen Projekt genau vorhat, ist noch unklar.  © Martti Kainulainen/dpa

Elon Musk hat den Kurznachrichtendienst Twitter übernommen. Was genau er damit vorhat, ist noch unklar. Er sollte es schnellstmöglich kommunizieren. Der Kommentar.

Jetzt hat er’s getan. Elon Musk hat den „Vogel befreit“. So zumindest deutete der Multimilliardär seine Übernahme des Kurznachrichtendiensts Twitter auf Twitter an. Die endgültige Bestätigung folgte dann am Freitagmittag. Und schon jetzt zeichnet sich ab: Musk lässt nichts anbrennen. Ersten Berichten zufolge hat er bereits Twitter-Chef Agrawal entlassen. Angeblich will er selbst Geschäftsführer werden.

Für Musk bedeutet das alles auch enormen Druck. 44 Milliarden Dollar sind eine Summe, für die sich selbst der reichste Mann der Welt Geld leihen muss. Alle Augen sind auf ihn gerichtet und nicht wenige wollen ihn scheitern sehen. Das liegt auch daran, dass er Twitter neu aufstellen und für mehr Meinungsaustausch, wie er ihn sich vorstellt, sorgen will. Es scheint nur eine Frage der Zeit zu sein, bis sich Trump und Co. dort wieder einloggen können.

Was der Chef von Tesla und SpaceX mit seinem neuen Projekt genau vorhat, ist noch unklar. Will Musk seinen Worten Taten folgen lassen, braucht es dringend ein Konzept. Sonst verliert der freie Vogel womöglich an Flughöhe.

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