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Mueller-Anhörung

Trumps Triumph

  • Karl Doemens
    VonKarl Doemens
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Nach dem Auftritt des ehemaligen Sonderermittlers ist klar: Der Versuch, den US-Präsidenten aus dem Amt zu jagen, hat keine Chance. Was tun? Ein Kommentar.

Zunehmend gut gelaunt kommentierte Donald Trump die Anhörung seines Angstgegners Robert Mueller. „Die Demokraten hatten nichts. Jetzt haben sie weniger als nichts“, jubelte er am Ende. Das ist eine Verzerrung. Die nachgewiesene russische Einmischung in die US-Wahlen und die Missachtung des Rechts durch den Präsidenten kann nur ein Zyniker als Nichtigkeiten bezeichnen.

Doch wahr ist leider auch: In der US-Gesellschaft gibt es keine Mehrheit für ein Amtsenthebungsverfahren. Genau deshalb wollten die Demokraten, dass Ex-Sonderermittler Mueller seinen 448-seitigen Report durch einen persönlichen Auftritt zum Leben erweckt. Mit seiner unkonzentrierten und defensiven Präsentation hat der 74-Jährige eher das Gegenteil bewirkt.

Das ist schmerzhaft, aber hoffentlich auch heilsam: Die Opposition sollte das Impeachment-Projekt, das im Senat mit seiner Republikaner-Mehrheit ohnehin scheitern würde, aufgeben. Wer Trump aus dem Amt jagen will, hat bei den Wahlen in 15 Monaten eine ideale Gelegenheit. Darauf müssen die Demokraten ihre Kräfte konzentrieren.

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