USA

Trumps Tiraden

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Die US-Demokraten sollten sich nicht darauf verlassen, dass sich der US-Präsident selbst demontiert. Ein Kommentar.

US-Präsident Donald Trump scheint außer Rand und Band. Seine Tweets werden zahlreicher, sein Ton immer schärfer. Die Sprecherin des Repräsentantenhauses und Demokratin Nancy Pelosi will schon um seine Gesundheit beten, weil er bei einem Treffen vor allem rumschrie. Doch es freut sich zu früh, wer glaubt, Trump würde sich selbst demontieren.

Es wird darauf ankommen, wie vor allem seine Wählerinnen und Wähler Trumps Tiraden bewerten. Das Desaster in Syrien interessiert sie wenig, solange sie glauben, Amerika wird größer. Das Impeachment wird erst eine Gefahr, wenn Trumps Republikaner sich von ihm abwenden. Und dass Trumps Anhänger von den Demokraten wenig halten, ist auch klar.

Für die US-Demokraten wird es also eher darauf ankommen ihre eigenen Anhänger für sich zu gewinnen. Doch von den bisherigen Kandidatinnen und Kandidaten ist noch kein großer Funke übergesprungen. Sie werden also mehr brauchen, um Trump aus dem Amt zu jagen. Es wird zu wenig sein, darauf zu hoffen, dass Trump sich selbst demontiert.

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