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USA

Trumps Corona-Krise

  • Karl Doemens
    VonKarl Doemens
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Der US-Präsident nimmt die Epidemie immer noch nicht ernst und inszeniert den Kampf gegen Corona wie eine Reality-TV-Show.

Besser spät als nie. Der US-Präsident warnt vor dramatischen Todeszahlen durch die Lungenkrankheit Covid-19. Vor ein paar Tagen hat er das Gegenteil gesagt. Angesichts der rasanten Ausbreitung der Pandemie wäre es ermutigend, wenn der mächtigste Mann der Welt die Herausforderung ernst nähme.

Leider spricht wenig für diese These. Ein Interview, in dem sich Trump mit seinen guten Umfragezahlen brüstet, führende demokratische Politiker unflätig beleidigt, den Bundesstaaten unterstellt, sie würden Beatmungsgeräte verstecken, nährt Zweifel an der mentalen Verfasstheit des US-Präsidenten, der den Kampf gegen Corona wie eine Reality-TV-Show inszeniert.

Donald Trump ist besessen – von Verschwörungstheorien, von Zahlen und von sich selbst. Das erklärt seine wirren Reaktionen auf die Corona-Bedrohung. Erst wollte er „die Grippe“ als starker Mann weglachen, dann erklärte er sie zum „chinesischen Virus“, das er als patriotischer Kriegsherr rasch schlagen werde. Inzwischen müssen die Leichen in New York in Kühllastern gestapelt werden. Also erhöht der Geschäftsmann den Einsatz: Er warnt vor zwei Millionen Toten. Wenn es am Ende „nur“ 100 000 sind, ist er der Held. Doch im Kern geht es dem Präsidenten nur um einen US-Bürger: Donald Trump.

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