Bitte deaktivieren Sie Ihren Ad-Blocker

Für die Finanzierung unseres journalistischen Angebots sind wir auf die Anzeigen unserer Werbepartner angewiesen.

Klicken Sie oben rechts in Ihren Browser auf den Button Ihres Ad-Blockers und deaktivieren Sie die Werbeblockierung für FR.de. Danach lesen Sie FR.de gratis mit Werbung.

Lesen Sie wie gewohnt mit aktiviertem Ad-Blocker auf FR.de
  • Zum Start nur 0,99€ monatlich
  • Zugang zu allen Berichten und Artikeln
  • Ihr Beitrag für unabhängigen Journalismus
  • Jederzeit kündbar

Sie haben das Produkt bereits gekauft und sehen dieses Banner trotzdem? Bitte aktualisieren Sie die Seite oder loggen sich aus und wieder ein.

Verzichtete darauf, die Regierung zu konsultieren: Armeechef General Prayuth Chan-ocha.
+
Verzichtete darauf, die Regierung zu konsultieren: Armeechef General Prayuth Chan-ocha.

Kommentar Thailand

Thailand in der Sackgasse

  • Willi Germund
    VonWilli Germund
    schließen

Thailands General Prayuth gehen bereits wenige Stunden nach der Verhängung des Kriegsrechts die Ideen aus. Er legt die Bleidecke einer Diktatur über ein Land, dass dringend eine politische Klärung seiner internen Widersprüche durch Diskussionen benötigt.

Thailands Generäle beharren auf der albernen Behauptung, sie hätten keinen Staatsstreich organisiert. Das überzeugt nur Blinde. Schließlich sagt das Kriegsrecht, dass die Streitkräfte bei der Verhängung die Regierung konsultieren müssen. Da Armeechef General Prayuth Chan-ocha die Regierung nicht informierte, bleibt nur eine Schlussfolgerung: Das Restkabinett der 2011 gewählten Phuea-Thai-Regierung dürfte bald durch eine ernannte Regierung ersetzt werden.

Viele Thailänder wollen glauben, dass die Streithähne verdientermaßen von den Generälen in ihre Ecke gedrängt wurden. Aber der Ausweg ist in Wahrheit eine Sackgasse. General Prayuth gingen bereits wenige Stunden nach der Verhängung des Kriegsrechts die Ideen aus. Er knebelte die Medien und legte die Bleidecke einer Diktatur über ein Land, dass dringend eine politische Klärung seiner internen Widersprüche durch Diskussionen benötigt.

Der General will es mit keiner Seite verderben, kann es aber nicht allen Recht machen. Klar ist vorläufig nur: Wenn er binnen zwei bis drei Monaten Neuwahlen ausschreibt, verdirbt er es mit der monarchistischen Elite. Sollte er oder sein ernannter Handlanger die Wahlen verschieben, provoziert er den Zorn der Thailänder, die ihr Stimmrecht behalten wollen. Dann werden die Anhänger der Phuea-Thai-Regierung Ärger machen.

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare