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Die Staats- und Regierungschefs der Europäischen Union beim Gipfel in Brüssel

EU-Gipfel

Der Teufel steckt im Detail

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Beim Gipfel in Brüssel zeigt sich, wie zerstritten die Verantwortlichen der EU sind. Von den Differenzen wollte sich niemand die Aufbruchstimmung zerstören lassen. Ein Kommentar.

Die Europäische Union hat die Talsohle durchschritten, jetzt müssen nur noch die Probleme gelöst werden. Diese Botschaft versuchten die Staats- und Regierungschefs beim Gipfel in Brüssel zu senden.

Vor allem am ersten Tag gaben sie sich einig, trieben die gemeinsame Verteidigungspolitik voran und verlängerten die Sanktionen gegen Russland.

Bereits am zweiten Tag zeigte sich, wie zerstritten die EU-Verantwortlichen immer noch sind. Das zeigte sich etwa bei der Flüchtlingspolitik, wo sich vor allem Polen, Ungarn und Tschechien bei der Umverteilung von Hilfesuchenden seit Monaten quer stellen.

Auch beim Brexit steckt der Teufel im Detail, wie das Angebot der britischen Premierministerin Theresa May beim Bleiberecht für EU-Staatsbürger zeigt und das EU-Vertreter unterschiedlich bewerteten.

Doch von solchen Differenzen wollte sich diesmal niemand die Aufbruchstimmung zerstören lassen. Es wird aber nicht reichen, die gemeinsamen Ziele zu beschwören. Die Staats- und Regierungschefs müssen die zahlreichen Probleme endlich lösen.                       

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