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Tennisarm vom Geldzählen

Zu: "Der neue Bahnchef greift scharf durch", FR-Wirtschaft vom 14. Mai

Die ersten Maßnahmen des neuen Bahnchefs zeigen, dass der Sturz Mehdorns überfällig war. Symptomatisch der Sturz des Norbert Hansen, der als Gewerkschafter, mit Brilli im Ohr, seine Leute verriet; ebenso Wiesheu, der besoffen einen Fiat 500 rammte, einen toten und einen schwerverletzten Polen zurückließ und trotzdem seine Karriere fortsetzen konnte. Da fragt sich der normale Staatsbürger, welche Federn ausgeschüttelt werden, um diese Mischpoke geräuschlos fallen zu lassen. Ich hoffe sehr, es ist sprödes, hartes Stroh. Gut, dass das neue Management gründlich aussortiert - und sich damit zeitgemäße Ziele setzt!

Siegbert Ufermann, Stuttgart

Norbert Hansen tritt also "aus gesundheitlichen Gründen" zurück. Wer's glaubt. Offenbar hat er den Machtverlust mit damit verbundenem Sturz in die Bedeutungslosigkeit nicht verkraftet. Oder hat er einen beidseitigen, nicht heilbaren Tennisarm vom Geldzählen? Aber das ist ja jetzt zum Glück vorbei, viel Spaß also bei der Arbeitsagentur, denn die Headhunter werden ihm kaum die Bude einrennen. Nur wird er leider nie in Hartz IV fallen. Schade, denn das wäre eine Erfahrung, die ich ihm von Herzen gönnen würde!

Georg-Michael Mathes, Frankfurt

Die Politik hat mal wieder einen Schnellschuss gelandet und mit dem "furchtbar netten" unbekannten Rüdiger Grube einen ihr bequemen, steuerbaren Mann gewählt, der noch nie ein Unternehmen geführt hat. Dafür hat er aber u.a. am größten Flop der Daimler AG mitgewirkt, der Chrysler-Fusion mit mehr als 40 Milliarden Verlust. Man kann nur hoffen, dass er bei seiner Bahnstrategie ein glücklicheres Händchen hat. Ansonsten wird er sich nicht lange an der Bahnspitze halten können. Der Politik kann es egal sein: Denn die Zeche eines Misserfolgs zahlt am Ende einmal mehr der Steuerzahler, und Herr Grube wird mit einer Millionenabfindung in Rente geschickt. Renate Wahl, Donzdorf

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