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Fridays for Future erhöht den Druck.

Kommentar

Ein Streik für das Klima, der es in sich hat

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Die Klimaschutz-Bewegung geht den nächsten Schritt: Ein „Großstreik“ am 20. September könnte Millionen auf die Straße bringen. Der Kommentar.

Mal im Ernst: Vor gut einem halben Jahr, als die ersten Schüler freitags in den Klimastreik gingen, statt die Schulbank zu drücken, da hätte kaum einer gedacht, dass die jungen Leute bis zum Sommer durchhalten würden. Tun sie aber. Nun sind sie sogar dabei, einen „Großstreik“ für den 20. September einzufädeln, zu dem ausdrücklich auch die älteren Generationen aufgerufen werden - die Eltern und die Großeltern. Und zwar mit guten Aussichten, dass das wirklich eine machtvolle Aktion wird.

Nach Verdi-Chef Bsirske hat nun auch der gesamte DGB seine Sympathie für die bundesweiten Demos zu Protokoll gegeben, dessen Mitgliedsgewerkschaften zusammen sechs Millionen Mitglieder haben. Macht nur die Hälfte davon mit, wäre das ein politisches Signal, das es in sich hat. Natürlich fordern die Gewerkschaften keinen Generalstreik im klassischen Sinn. Bsirske hat die Linie vorgegeben: Erst an der Stechuhr ausstempeln, sich also freinehmen, dann protestieren.

Der Druck auf das Klimakabinett der Regierung wächst, das just am 20. September Beschlüsse fassen soll. Gut so. 

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