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Die Bahn leidet ? auf allen Ebenen. Und die Kunden leiden mit.

Deutsche Bahn

Streik beim Verkehrsmittel der Zukunft

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Die Bahn muss Priorität bekommen. Sonst wächst der Ärger über das Unternehmen weiter. Und die Pendler steigen lieber ins Auto. Ein Kommentar.

Am Sonntag war Fahrplanwechsel bei der Bahn. Das bedeutet traditionell: höhere Preise und mehr Züge auf den Prestigestrecken. So war es auch in diesem Jahr. Und nun kommt noch ein Streik hinzu.

Der Zeitpunkt könnte schlimmer nicht sein. Die Bahn leidet – auf allen Ebenen. Immer mehr Pendler, immer mehr Fahrgäste im ICE, immer mehr Sonderangebote, um die Flixbus-Konkurrenz auf Abstand zu halten – und immer mehr Pannen. Nur noch 70 Prozent aller Fernverkehrszüge waren im November pünktlich, Tendenz fallend.

Die Bahn ist das Verkehrsmittel der Zukunft. In einer Welt der Sharing-Mobilität wäre sie unschlagbar – wenn Bund und Bahnvorstand denn endlich an einem Strang ziehen würden. Die Bahn muss Priorität bekommen. Sonst wächst der Ärger über das Unternehmen weiter. Und die Pendler steigen lieber ins Auto, auch wenn sie dann im Stau stehen. So wie an diesem Montag – notgedrungen.

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