EU

Starkes Team, große Herausforderungen

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Die künftige Kommissions-Chefin von der Leyen muss mit ihrer Führungsmannschaft die Union nach innen reformieren und sich nach außen politisch behaupten. Der Kommentar.

Vier starke Persönlichkeiten werden die Spitze der neuen EU-Kommission bilden. Allen voran Ursula von der Leyen, neben ihr Margrethe Vestager, Frans Timmermans und Valdis Dombrovskis als ihre Super-Stellvertreter für Digitales, Klimaschutz sowie Arbeit und Soziales. Das Personalpaket, das die künftige Präsidentin der EU-Kommission der Öffentlichkeit präsentiert hat, zeigt: Ursula von der Leyen hat begriffen, dass sich die Zeiten geändert haben.

An die Spitze der EU hätten schon längst mehr Frauen gehört. Das wird geschehen. Und eine breitere Leitungsebene als bisher kann angesichts der komplexen Verhältnisse in Europa und der Welt auch nicht schaden. Gut gemacht.

Allerdings: Von der Leyen, Vestager, Timmermans, Dombrovskis – sie müssen es in den nächsten fünf Jahren schaffen, die EU so zu reformieren, dass die sozialen Gegensätze schwinden. Der Kampf gegen den Klimawandel erfordert alle Kraft. Zugleich muss sich Europa dem wirtschaftlichen und politischen Druck der USA von der einen Seite wie Chinas von der anderen Seite erwehren. Dabei ist es völlig unerheblich, wer Präsident in Washington ist. Auch ein Demokrat im Weißen Haus wird die EU in erster Linie als wirtschaftlichen Konkurrenten wahrnehmen. Bericht S. 8

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