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Fehlplanung beim Maskenkauf: Gesundheitsminister Jens Spahn (CDU).
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Fehlplanung beim Maskenkauf: Gesundheitsminister Jens Spahn (CDU).

Pandemie

Spahns Maskenkäufe: Außer Kontrolle

  • VonKristina Dunz
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Der Gesundheitsminister wird zu Recht vom Bundesrechnungshof kritisiert - aber schwerer wiegt die Lüge der Regierung 2020, Mund-Nasen-Schutz schütze gar nicht.

Bundesgesundheitsminister Jens Spahn hat bei der Maskenbeschaffung nicht aufs Geld geachtet, sondern sie in Massen bestellt und Apothekern für einige Wochen irrwitzig überhöhte Preise gezahlt. Dafür wird er vom Bundesrechnungshof kritisiert. Das ist die Aufgabe der Behörde: Die Kontrolle der Finanzen.

Masken waren lange Mangelware in Deutschland. So sehr, dass die Bundesregierung zu Beginn der Pandemie allen Ernstes behauptete, sie schützten gar nicht richtig und seien deswegen nicht zwingend – so sollte der spärlich vorhandene Mund-Nasen-Schutz für das Klinikpersonal gesichert werden. Was Vertrauen betrifft, wiegt eine solche Irreführung mindestens so schwer wie die Vergeudung von Steuergeld. Allerdings: Hätte Spahn aus Kostengründen auf Maskenlieferungen verzichtet und versucht, einen besseren Preis auszuhandeln, wäre ihm wohl vorgeworfen worden, dass wir an Schutzausrüstung für die Menschen sparen.

Da ist etwas außer Kontrolle geraten. In einem Land, demder Ruf der Korrektheit vorauseilte. Corona bietet da eine Chance der inneren Überprüfung. Bericht S. 5

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