Bitte deaktivieren Sie Ihren Ad-Blocker

Für die Finanzierung unseres journalistischen Angebots sind wir auf die Anzeigen unserer Werbepartner angewiesen.

Klicken Sie oben rechts in Ihren Browser auf den Button Ihres Ad-Blockers und deaktivieren Sie die Werbeblockierung für FR.de. Danach lesen Sie FR.de gratis mit Werbung.

Lesen Sie wie gewohnt mit aktiviertem Ad-Blocker auf FR.de
  • Zum Start nur 0,99€ monatlich
  • Zugang zu allen Berichten und Artikeln
  • Ihr Beitrag für unabhängigen Journalismus
  • Jederzeit kündbar

Sie haben das Produkt bereits gekauft und sehen dieses Banner trotzdem? Bitte aktualisieren Sie die Seite oder loggen sich aus und wieder ein.

Angst vor sozialem Abstieg ist häufig ein Grund, Rechte zu wählen.
+
Angst vor sozialem Abstieg ist häufig ein Grund, Rechte zu wählen.

AfD

Soziale Sicherheit gegen rechts

  • Stephan Hebel
    vonStephan Hebel
    schließen

Arbeitslose wählen öfter die Rechten, sagt eine neue Studie. Doch das alleine erklärt das Phänomen nicht. Ein Kommentar.

So ist das mit den Studien: Jeder macht seine, und jeder kommt zum passenden Ergebnis: Die AfD-Wähler sind im Schnitt nicht arm, sagt das Arbeitgeber-Institut IW, und prompt gibt es Schlagzeilen wie „AfD zu wählen, hat nichts mit Gehalt zu tun“. Dann kommt das Gewerkschafts-Institut und sagt das Gegenteil. Oder doch nicht?

Nein, das hat die gewerkschaftsnahe Hans-Böckler-Stiftung in ihrer neuen Studie nicht getan. Sie bestätigt den Befund, dass Arbeiter und Arbeitslose zwar öfter als andere die ganz Rechten wählen, dass das allein aber die Erfolge der AfD nicht erklärt. Aber die Forscher konnten gut belegen, dass die „soziale Frage“ für die Erfolge der AfD sehr wohl eine entscheidende Rolle spielt – vorausgesetzt, man versteht darunter mehr als nur die Lage der Ärmsten.

Zur sozialen Frage gehören Angst vor Arbeitslosigkeit und sozialem Abstieg eben auch – egal ob bei Arbeitslosen oder Durchschnittsverdienern. Und deshalb bleibt es dabei: Wer für soziale Sicherheit sorgt, tut auch etwas gegen die Extremisten.  

Das könnte Sie auch interessieren

Mehr zum Thema

Kommentare