Bitte deaktivieren Sie Ihren Ad-Blocker

Für die Finanzierung unseres journalistischen Angebots sind wir auf die Anzeigen unserer Werbepartner angewiesen.

Klicken Sie oben rechts in Ihren Browser auf den Button Ihres Ad-Blockers und deaktivieren Sie die Werbeblockierung für FR.de. Danach lesen Sie FR.de gratis mit Werbung.

Lesen Sie wie gewohnt mit aktiviertem Ad-Blocker auf FR.de
  • Zum Start nur 0,99€ monatlich
  • Zugang zu allen Berichten und Artikeln
  • Ihr Beitrag für unabhängigen Journalismus
  • Jederzeit kündbar

Sie haben das Produkt bereits gekauft und sehen dieses Banner trotzdem? Bitte aktualisieren Sie die Seite oder loggen sich aus und wieder ein.

WOHNUNGSNOT

Soziale Frage Nummer 1

  • Daniela Vates
    VonDaniela Vates
    schließen

Wohnungsnot: Die schönste Mietpreisbremse hilft nichts, wenn die Wohnung mit dem überteuerten Quadratmeterpreis nun mal die einzige ist, die man kriegen kann. Ein Kommentar.

Das Problem hat vier Wände, und das macht es existenziell: Die Mieten in fast allen mittleren und großen Städten sind in den vergangenen Jahren teils drastisch gestiegen. Das hat mit Spekulation zu tun, das Haus-Grabbing hat das Land-Grabbing – den Aufkauf ganzer Landstriche durch Konzerne und Finanzinvestoren – ergänzt. Länder und Kommunen haben die Probleme verschärft, indem sie kurzsichtig staatseigene Areale und Wohnungen an Investor:innen veräußert haben.

Die schönste Mietpreisbremse hilft nichts, wenn die Wohnung mit dem überteuerten Quadratmeterpreis nun mal die einzige ist, die man kriegen kann. Kommunen müssten eigentlich die Einkommensgrenzen für den Zugang zu geförderten Wohnungen deutlich erhöhen, um das auszugleichen. Aber da beißt sich die Katze in den Schwanz: Ausreichend Sozialwohnungen sind nicht da.

Bauminister Horst Seehofer hat die Wohnungspolitik zur „wichtigsten sozialen Frage“ erklärt. Damit hat er recht. Dass, wie am Sonntag in Berlin, regelmäßig gegen zu hohe Mieten demonstriert wird, ist kein Wunder. Es wird eine zentrale Aufgabe der nächsten Regierung sein, hier entschlossene Schritte zu gehen.

Das könnte Sie auch interessieren

Mehr zum Thema

Kommentare