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Corona-Krise

So nicht, Europa

  • Tim Szent-Ivanyi
    VonTim Szent-Ivanyi
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Die EU-Staaten sollten weniger über Exportbeschränkungen für Corona-Impfdosen reden, sondern etwa mit Großbritannien den Streit über Astrazeneca diplomatisch lösen

Die EU hat bei der Impfstoffbeschaffung versagt. Die Europäer haben versucht, mit den USA und Großbritannien einen fairen Weg zu suchen. Als aber klar wurde, dass die beiden Staaten auf Impfnationalismus setzen, wären auch von der EU harte Bandagen nötig gewesen. Washington hat zudem nicht nur früher bestellt, sondern die Impfhersteller mit Geld überschüttet – gegen die Verpflichtung den Geldgeber bevorzugt zu beliefern.

In den USA sind mehr als 25 Prozent der Bevölkerung einmal geimpft, in Großbritannien 42 Prozent – in Deutschland aber erst zehn Prozent. Es wird schwer auszuhalten sein, Menschen in New York oder London wieder in den Cafes sitzen zu sehen.

Um von den Fehlern abzulenken, werden Exportbeschränkungen erlassen, die nach hinten losgehen können, weil die EU wegen der schlechten Vorbereitung bei der Impfstoffproduktion vom Ausland abhängig ist. Die EU kann es aber nicht einfach hinnehmen, dass Astrazeneca weniger Dosen liefert als versprochen. Es müssen auf diplomatischen Wegen Lösungen gefunden werden. Druck entsteht nur, wenn Europa Stärke demonstriert. Stattdessen zanken die EU-Staaten darüber, ob die Impfstofflieferungen nach dem Bevölkerungsschlüssel verteilt werden. Geht’s noch Europa? Bericht S. 2/3

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