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Wenn die Passagiere nicht mehr in die Boeing 737 Max einsteigen, kann das den Konzern in Bedrängnis bringen.

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Sicherheit zuerst

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Dass die Verantwortlichen bei Boeing und der US-Aufsicht FAA so tun, als gebe es keinen Grund zur Aufregung, ist unverantwortlich. Unser Kommentar.

Für Europa gilt ein Flugverbot für die Boeing 737 Max. In den USA nicht. Das ist höchst bemerkenswert. Zwei Maschinen sind auf eine ähnliche Art und Weise innerhalb von weniger als fünf Monaten abgestürzt. Noch ist zwar unklar, ob die Probleme der 737 mit einem Stabilisierungssystem zu dem Crash in Äthiopien und dem Absturz Ende Oktober führte. Doch die Fälle können nur eine Konsequenz haben: Safety first. Dass die Verantwortlichen der Firma und der US-Aufsicht FAA so tun, als gebe es keinen Grund zur Aufregung, ist unverantwortlich.

Die US-Amerikaner schaden sich damit selbst. Schon weigern sich die Flugbegleiter in den USA, Dienst in der 737 Max zu tun. Wenn auch Passagiere nicht mehr in die Maschinen einsteigen, kann das Boeing in Bedrängnis bringen. Die Aktie hat schon mehr als 30 Milliarden Dollar an Wert verloren. Dabei braucht die Luftfahrt Boeing. Nur mit Boeing gibt es Wettbewerb auf dem Markt für große Passagierflugzeuge. Und nur damit wird es weiter Innovationen und damit sparsamere Jets geben. Aber Sorgfalt ist der Anfang von allem.

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