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IT

Sicherheit statt Krieg

  • Melanie Reinsch
    VonMelanie Reinsch
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Die Pläne der Bundesregierung zur Abwehr von Hackerangriffen schießen teilweise über ihr Ziel hinaus. Ein Kommentar.

Die große Koalition weiß, wie gefährlich tägliche Cyberangriffe auf Computer der Bundesregierung sind. Das ist die gute Nachricht. Das zeigt die Cyber-Armee der Bundeswehr: Rund 13 000 Soldaten sollen Cyberattacken abwehren. Und das zeigt auch die geplante Agentur für Innovation in der Cybersicherheit.

Das alles soll aber nicht nur defensiv passieren, sondern auch aktiv. Das heißt: Man will mit Cyberwaffen zurückschlagen. Damit sollen mittels informationstechnischen Instrumenten kritische Infrastrukturen beschädigt werden können. Das ist problematisch: Für einen Gegenschlag müsste man wissen, woher der Angriff kommt. Denn bei Cyberattacken werden Spuren verwischt und falsche Fährten gelegt. Trifft man den Falschen, kann das zu einer Eskalation führen.

Zudem ist nicht sicher, ob ein Angriff nicht verfassungswidrig wäre. Hinzu kommt, dass auch Cyberangriffe wie alle militärischen Einsätze dem Mandat des Bundestags unterliegen. Der Ruf nach einer besseren IT-Sicherheit sollte nicht mit einem Mehr an Cyberangriffen gleichgesetzt werden. 

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